Umfassender Schutz im Arbeitsgesetz

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Veröffentlicht am 12.13.2016 von

Das Arbeitsgesetz in der Schweiz regelt alle relevanten Vorschriften zum Gesundheitsschutz des Arbeitnehmers. Im Arbeitsgesetz sind so zum Beispiel Ruhezeiten sowie die Nachtarbeit niedergeschrieben, die in einem Arbeitsvertrag dann geltend sind. Unter das Arbeitsgesetz fallen zum Beispiel so auch Regelungen, die speziell weibliche Arbeitnehmerinnen betreffen oder die Arbeitsgesetze zum Schutz von Jugendlichen mit beinhalten. Befindet sich ein Arbeitnehmer in einer leitenden Position gilt dieses Arbeitsgesetz nicht.

Befindet sich ein Arbeitnehmer in einer leitenden Position gilt dieses Arbeitsgesetz nicht.

Was wird im Arbeitsgesetz geregelt?

In der Schweiz beinhaltet das Arbeitsgesetz einen umfassenden Arbeitnehmerschutz. Hier ist festgehalten, wie zum Beispiel Arbeitszeiten zu handhaben sind und wie viele Stunden wöchentlich als Obergrenze an Arbeitszeit zu erbringen sind. Dabei ist ebenfalls ein Gesundheitsschutz festgeschrieben, der den Arbeitnehmer in allen gesundheitlichen Belangen versorgt. Sonderrechte und Sonderschutz haben in der Schweiz Jugendliche, die als Arbeitnehmer tätig sind und auch Frauen, die sich als Angestellte in einer Arbeit befinden.

Alle Fragen, die sich um Kündigungsschutz, Aufgabenverteilung oder Lohngestaltung drehen, sind nicht in diesem Arbeitsgesetz wieder geschrieben, sondern werden in der Schweiz im Obligationenrecht geregelt. Jeder einzelne Angestellter, der einen Beruf ausgeübt hat in diesem Arbeitsrecht einen betrieblichen und einen persönlichen Geltungsbereich, für den dieses Gesetz gemacht wurde.

Sonderrechte und Sonderschutz haben in der Schweiz Jugendliche, die als Arbeitnehmer tätig sind und auch Frauen, die sich als Angestellte in einer Arbeit befinden.

Explizite Geltungsbereiche

Es gibt aber bestimmte Geltungsbereiche, die davon nicht erfasst werden. Dazu gehören zum Beispiel sämtliche Verwaltungsbereiche auf Bundesebene, auf der Kantonebene und der Gemeindeebene in der Schweiz. Auch sind öffentliche Verkehrsbetriebe von diesen betrieblichen Geltungsbereichen ausgeschlossen. Dazu kommen noch Landwirtschaftsbetriebe, und private Haushaltungen, sowie Garten und Fischereibetriebe. In der Schweiz ist es so gehandhabt, dass öffentlich-rechtliche Anstalten des Bundes von diesem Arbeitsgesetz erfasst werden, was zum Beispiel fast alle Krankenhäuser, bzw. Spitäler betrifft.

Ausgenommen sind, wie schon zuvor erwähnt, leitende Angestellte, wobei es nicht um den Titel der Tätigkeit in der Anstellung geht, sondern um die Stellung im Betrieb und die Funktion. Wer eine hohe Entscheidungskompetenz in einem Betrieb hat, unterliegt somit nicht dem Arbeitsschutzgesetz und den Schutzvorschriften.